Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga zählt zu den ältesten Yogamethoden und stellt eine wichtige Säule für unser heutiges Yogaverständnis. Ashtanga bedeutet „acht Glieder“, steht für den acht-gliedrigen Pfad von Patanjali. 

 

  • Yama (der Moralkodex/die Prinzipien)

  • Niyama (Selbstreinigung und Studium)

  • Asana (Haltungen)

  • Pranayama (kontrollierte Atmung)

  • Pratyahara (die Kontrolle der Sinne)

  • Dharana (Konzentration)

  • Dhyana (Meditation)

  • Samadhi (absolute Ruhe)

Was kann ich vom Ashtanga Yoga erwarten?

Im Mittelpunkt der Yogapraxis stehen die Haltungen ( ASANA ), die dich schnell ins Schwitzen und dein Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen werden.

Die Durchblutung wird angeregt, Schmerzen gelindert, die inneren Organe werden zusätzlich aktiviert und Blockaden gelöst. Das setzt in deinem ganzen Körper Energie frei, reinigt und stärkt ihn.

Eine bewusste Atmung ( UJJAYI PRANAYAMA )  und die Konzentration auf dein Inneres und die Blickpunkte ( DRISTIS ) sind dabei unerlässlich.

Eine Ashtanga Yoga Praxis beinhaltet meistens die gleiche Reihefolge an Asanas, und setzt somit Kontinuität und Disziplin voraus.

Du wirst bald lernen, deine bisherigen Grenzen von Körper und Geist zu überwinden.

Du wirst an Stärke und Flexibilität zunehmen, innerlich ruhiger und emotional sicherer werden. Eine Balance von Physisch, Psychisch und Spirituell.  

Doch du musst von Anfang an Ausdauer, Geduld und Willenskraft mitbringen.

Welche Yoga Übungen werden Praktiziert? 

Die Übungen im Ashtanga-Yoga solltest du – gerade am Anfang – nicht auf eigene Faust praktizieren, sondern immer unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers.

Denn wirkungsvoll ist dieser Yogastil nur, wenn er richtig angewendet wird.

Falsch praktiziert, kannst du viele Fehler machen oder dich verletzen.

Viele Übungsreihen beginnen mit den Abfolgen des Sonnengrußes (SURYA NAMASKAR A & B ). Die Fundamental Positions sind unabdingbar – eine Sequenz von z.B. Trikonasana (das Dreieck) Uttanasana (stehende Vorwärtsbeuge) oder

auch Parivritta Parshvakonasana (Gedrehte Winkel-Haltung)

und Virabhadrasana (Der Krieger).

Nach der Fundamental Positionen kommt die Primary Serie, die aus 41 Asanas beinhaltet. In der Geführten LED Stunde wird bis Drehsitz ( Marichyasana C ) geübt, danach kommt die Finishing Sequenz. 

Die Abschlusssequenz rundet jede einzelne Ashtanga Vinyasa Yoga Praxis ab.

Diese 16 Asanas werden systematisch geübt und sorgen für einen harmonischen Energiefluss.

Mysore-Style

Mysore-Style ist die traditionelle Unterrichtsform des Ashtanga Yoga, eine Art individueller Unterricht in der Gruppe. Die Kursteilnehmer üben selbständig nach ihrem jeweils persönlichen Rhythmus. Als Anfänger wird man zunächst ausführlich die Sonnengrüße erlernen und erst dann Schritt für Schritt die ersten Standpositionen der Serie üben. Später arbeitet man sich bis zu dem Asana vor, das man noch nicht beherrscht und erhält eine ausführliche Einweisung in das neue Asana. Beherrscht man die Serie vollständig, übt man bis zum Ende und schließt die Praxis dann mit der Abschlusssequenz ab. Der Lehrer unterstützt die Übenden mit Adjustments und Erklärungen. Man lernt dabei, seinen eigenen Atemrhythmus zu finden und sich vom Atem leiten zu lassen. Das Erinnerungsvermögen für die Reihenfolge der Asanas wird geschult und das eigentliche Ziel des Ashtanga Yoga, nämlich die tägliche Praxis, wird möglich.

Led-Class

Die zweite klassische Unterrichtsform des Ashtanga Yoga ist die Led-Class, in der alle Asanas mit exakter Vinyasazahl und entsprechender Ein- und Ausatmung angesagt werden. Die Praktizierenden versuchen dabei, sich der Ansage des Unterrichtenden anzupassen und zu folgen. Trainiert werden dann hauptsächlich die Kondition und die Fähigkeit der Schüler, einem bestimmten Tempo zu folgen und vollständig in den meditativen Fluss der Serie zu kommen.

Was brauche ich für die Stunde? Was soll ich anziehen?

Du brauchst selbstverständlich eine Yogamatte und zur Unterstützung wahrscheinlich ein paar Hilfsmittel, wie Yogablöcke und einen Yogagurt. Die bekommst Du bei uns im Studio.

Anziehen solltest du nur bequeme Sportkleidung die auch anspruchsvolle Bewegungen problemlos mitmacht, die atmungsaktiv und flexibel ist und evtl. ein Handtuch (Es kann sein das du ins schwitzen kommst.  Das bekommst Du bei uns im Studio. ) Zu weite Hosen können hinderlich sein. 

Bitte verzichte auf schweres Essen bis zu zwei Stunden vor der Stunde. Vor und nach der Stunde solltest du ausreichend trinken. Bitte während der Stunde nicht trinken!

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